Die kleine Niederrhein-Tour am 01.11.2015

Was für ein Flugtag, und das im November!! Wer hätte das gedacht??

Wir! Wir, das sind: Franz, Norbert, Herbert, Joseph, Jürgen und Britta. 5 Trikes und ein Rucksackpilot.


Den Tag müssen wir nutzen, das stand fest.Also trafen wir uns um 9 Uhr auf unserem Flugfeld in Neukirchen-Vluyn. Erstmal Geräte aufbauen und die Windrichtung checken.Südost und leider gar nicht mal wenig.Dann ein kurzes Briefing von unserem Franz. Das erste Ziel sollte Heinsberg-Aphoven sein, 58,4 km entfert laut etrex. Leider keine Tankmöglichkeit,was für Britta und Jürgen ein kleines Problem darstellte. Problem?? Ach was, Herbert und Franz hatten netterweise für uns noch Reservesprit dabei. DANKE.

So ging es dann gegen 10 Uhr auf nach Heinsberg. Nur war leider nach ca. 20 Minuten die Erdsicht etwas eingeschränt, da eine hübsche Frühnebelschicht leider noch nicht weg war.
Norbert vorneweg gab aber bald über Funk durch, dass das Wolkenband nicht sehr breit ist und wir einfach drüberfliegen sollen.

 

 

 

 


Nach ca. 1:50 h erreichten wir dann Heinsberg und wurden dort sehr nett aufgenommen.

Eine kleine Kaffeepause und ein bischen Sprit nachtanken und dann ging es in Richtung Linnich-Boslar, 22,7 km entfernt.
Dürfen wir denn auch quer zur Piste starten?? Klar dürft ihr. Und so haben es zumindest Jürgen, Herbert und Britta gemacht.
Wieder alle in der Luft ging es dann in knapp 45 min. nach Linnich.

Auch dort wieder ein super Empfang durch die anderen Flieger. Ob wir eine ganze Woche unterwegs wären?? Nein, nur heute.
Ihr dürft jederzeit wiederkommen!! Das hört man gerne.

Nächstes Ziel: Erkelenz-Kückhoven, nur ein Katzensprung 11,4 km.
Dieses Mal beim Start schöner Wind direkt von vorne, genau auf der Piste. Alle Starts mal wieder lehrbuchmäßig.
Ankunft 25 min. später in Erkelenz. Dort herrschte schon mehr Flugverkehr. Oh ha, "bitte die Strasse quer zur Landebahn in 6 Metern überfliegen" hieß es.
Vor uns "durfte" eine kleine Propellermaschine nochmal durchstarten, weil sie zu niedrig rein kam.
Wir haben es aber alle gut geschafft, und das, obwohl Britta der Motor kurz vorher ausging und sie leider keine andere Möglichkeit hatte, als auf halber
Piste am Rand zum Stehen zu kommen. "Ich wollte immer schonmal von einem "Follow-Me-Wagen" in Empfang genommen werden. Wie peinlich."
Aber auch hier waren die Leute wieder alle supernett und wir wurden toll empfangen.

Dann war aber erstmal für alle die Tankstelle das erste Ziel. Schlüüüürf.
"So, und jetzt gehen wir erstmal einen schönen Kaffee trinken."
Ähm, mit Blick auf die Uhr entschieden wir uns aber ganz fix dagegen, denn um 17:10 sollte Sonnenuntergang sein und wir hatten noch 46,3 km vor uns.
Also fix in die Luft.
Auch hier durften wir diagonal auf dem Rollfeld starten. Danke.

Auf dem Rückflug nach Neukirchen-Vluyn hat Jürgen dann wieder seine Taktik "Ich guck mal in welcher Höhe ich am meisten Vorwärtsfahrt habe" perfektioniert.
Und so war es - wie den ganzen Tag schon - deutlich über der Inversion nicht nur wärmer, sondern auch am ruhigsten.
Die Farben des Sonnenuntergangs über der Inversion waren "wie auf einem LSD-Trip", einfach unbeschreiblich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 1:30 h Ankunft in Neukirchen-Vluyn. Jürgen, der als letzter sozusagen am Himmel das Licht ausgemacht hat, landet um ca. 17:20, also alles noch im Rahmen.
Nur das Einpacken der Ausrüstung im Dunkeln war dann doch recht spannend.

Fazit: knapp 140 km Strecke in 4,5 Stunden Flugzeit an einem Tag. Eine kleine Niederrhein-Tour eben.
An alle Mitflieger: Es war ein mega schöner Flugtag und danke an die schnelleren Trikes, dass Ihr uns "mitgenommen" habt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis zum nächsten Mal!

Britta und Jürgen