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Flying in Paradise PDF Drucken E-Mail

Flying In Paradise

von Britta Breitenstein 10.16

 

 


so oder so ähnlich könnte man das Gleitschirmfliegen am Babadag ( was übersetzt so viel wie „Vater Berg“ bedeutet) in Ölüdeniz in der Türkei beschreiben.

 

 

 

 

Eine Woche lange konnten wir uns nun davon überzeugen. Wir, das waren aus unserem Verein Britta, Jürgen, Christos und Annette, die allerdings nicht geflogen ist, jedoch ebenso vollends begeistert war. Über die Harzer Gleitschirmschule hatten wir uns dort angemeldet. Die Betreuung vor Ort erfolgte durch Beverly Jäger, die ihren Job excellent gemacht hat. Man musste sich wirklich um überhaupt nichts kümmern, einfach nur fliegen, fliegen, fliegen.

Unser Hotel direkt am Strand hat ebenfalls wirklich keine Wünsche offen gelassen. Außerdem lag die Anmeldung für die Auffahrten auf den Babadag am Ausgang zum Strand. Wer angemeldet war, hatte seinen Sitzplatz im Shuttle sicher.

Wer die Auffahrten auf den Babadag von früher her kennt ( Jeeps, ausgelegt für 12 Personen, die mit 24 Personen besetzt über schlecht präparierte Wege fast eine Stunde brauchten – man WOLLTE nur noch runterfliegen, runterfahren wäre selbstmörderisch gewesen…),

der freut sich seit einiger Zeit über großzügige Crafter oder Sprinter, die einen selbst und das Fluggerät komfortabel in ca. 40 Minuten auf gepflasterter Straße ans Ziel bringen. Startmöglichkeiten gibt es auf 1900, 1800, 1700 und 1200 Metern in nahezu alle Richtungen. Die meisten Starplätze sind ebenfalls gepflastert. Selbst in diesem unwegsamen Gelände konnte man fast an jedem Startplatz vor dem Flug noch gemütlich einen Tee trinken und die Aussicht genießen.

Und das Fliegen selbst, einfach ohne Worte. Der Blick auf Meer und Lagune auf der einen Seite und auf Berge und kleine Städte auf der anderen Seite kann man mit Worten fast nicht beschreiben. Hier sprechen die Bilder für sich.

Acrofliegen, Thermikfliegen oder einfach nur Sightseeing in der Luft, es war für jeden etwas dabei. Das Wetter ließ es auch zu, dass wir jeden Tag ohne Ausnahme fliegen konnten.

Ach ja, das Landen…. Zwangsweise kommt das irgendwann. Gelandet wurde direkt an der Uferpromenade. Zwar wäre der Strand breit genug gewesen, ( Saisonende, es waren kaum noch Liegen und Badegäste da) aber wer landet schon gerne im Sand?

Auch wenn mehrere Landepunkte so groß wie ein Swimmingpool auf der Uferpromenade ausgelegt waren und auch Warnhinweise eindeutig auf die herannahenden Gleitschirmflieger hingewiesen hatten, waren doch viele wagemutige Fußgänger unterwegs, die man möglichst irgendwie nicht umnieten wollte.

Wer seinen Gleitschirm nach erfolgreicher Landung nicht selber packen wollte, der konnte dies fachkundigen begeisterten jungen Leuten für ein kleines Trinkgeld überlassen. Manchmal hatten wir die Füße noch gar nicht richtig auf dem Boden, da wurde uns der Schirm schon fast aus der Hand gerissen. Tja, so blieb mehr Zeit für einen Sprung ins Meer oder eine kleine Erfrischung an der Bar bevor die nächste Auffahrt angetreten wurde.

Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort, soviel steht fest.

Unser Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Harzer GSS und ganz besonders an Beverly. Macht weiter so!!

Britta Breitenstein


 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 


 

 
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